Wenn Andersdenken provoziert: Über die Kunst, einander trotzdem zuzuhören
Was sagt mehr über eine Gesellschaft aus: Die Fragen, die niemand stellen darf? Oder die Reaktionen auf diese Fragen?
Hier werden heilige Kühe geschlachtet: Politik, Gesellschaft, selektive Empörung, Moral, diverse Zeitgeist-Phänomene und das Talent unseres Gehirns, Komplexität in Schwarz und Weiss zu pressen.
Was sagt mehr über eine Gesellschaft aus: Die Fragen, die niemand stellen darf? Oder die Reaktionen auf diese Fragen?
Was, wenn unsere größte Freiheit nicht darin besteht, Rechte einzufordern, sondern den Opferstatus abzulegen?
Heute reichen eine Schlagzeile, drei Kommentare und ein empörter Emoji. Der Mensch ist vollständig diagnostiziert.
Warum glauben ausgerechnet die kritischsten Menschen oft am festesten daran, völlig unabhängig zu denken? Eine unbequeme Antwort.
Eine hypothetische Frage an eine KI entwickelte sich zu einer faszinierenden Analyse über Spaltung, Misstrauen und gesellschaftlichen Zerfall.
Irgendwo zwischen Moral, Hashtags und Rechthaberei haben wir eine Fähigkeit verloren, die das Zusammenleben erstaunlich angenehm machte.
Ich wusste gar nicht, dass man als Frau neuerdings eine Gesinnungsprüfung ablegen muss, um als "gute" Frau anerkannt zu werden.
Die Guten erkennt man daran, dass sie genau wissen, wer die Schlechten sind. Vom moralischen Hochsitz aus ist die Sicht schliesslich ausgezeichnet.
Er ist weiss, männlich und älter. Drei unverzeihliche Eigenschaften auf einmal. Ein Wunder, dass er überhaupt noch ohne Sonderbewilligung Kaffee trinken darf.
Moral ist das neue Statussymbol. Früher zeigte man sein Auto. Heute seine Haltung.